Kartoffel-Kohlrabi-Curry

……..schnell zubereitet, sogar vegan und basisch! Megalecker!!!

für 4 Personen

1 Stange Lauch in dünne Ringe schneiden und waschen, abtropfen lassen.

5 mittelgroße Kartoffeln waschen, schälen und auf dem Hobel in kurze Streifen hobeln oder gleichmäßige kleine Stücke schneiden.

2 Kohlrabis schälen und ebenfalls in die selbe Größe hobeln oder schneiden.

1 EL Kokosöl in einen mittelgroßen Topf geben,

1 Knoblauchzehe schälen und klein hacken oder pressen und ins Öl geben.

Den Lauch, Kartoffeln und Kohlrabi in den Topf dazu. Umrühren.

400 ml Kokosmilch zugeben und würzen mit

1 – 2 EL Gemüsebrühpulver

1 – 3 TL Curry (je nach Geschmack mild oder scharf)

1 TL Kurkuma (kann man verwenden, aber falls nicht zur Hand nicht unbedingt nötig)

½ TL Koriander gemahlen

½ TL Kumin (Kreuzkümmel) ganz oder gemahlen

Alles unter wiederholtem Umrühren ca. 15 – 20 Min. bei geschlossenem Deckel kochen lassen.

¼ Chinakohl in feine Streifen schneiden und in den letzten 3- 5 Minuten zugeben.

Nochmal abschmecken und fertig ist das leckere Essen!

Gute Vorsätze fürs neue Jahr?

Kennst du das auch, dass du dir viele gute Vorsätze fürs neue Jahr vorgenommen hast?
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Anfangs ist die Motivation um endlich mehr Sport zu machen, mit Meditation zu beginnen, sich gesünder zu ernähren oder mehr Ordnung zu halten, hoch.
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Doch mit der Zeit lässt der Antrieb nach oder es kommt öfter was dazwischen. Dann ist der Frust groß und du fühlst dich schlecht. Schnell fällst  du wieder in dein altes Muster zurück.

 Doch, wie könnte es besser mit den Vorsätzen klappen?

 Kleinere, machbare Ziele vornehmen. Anstatt gleich eine Stunde zu Joggen, lieber langsam anfangen und mit 20 Minuten beginnen und wenns klappt langsam steigern.

 Feste Zeiten für das Vorhaben einplanen. Z. B. fürs Meditieren zu Beginn  kleine Sequenzen wählen. Besser 5 Minuten jeden Morgen bevor man aus dem Haus geht oder abends vor dem Schlafen gehen und dann langsam steigern.
So kann es leichter zu einem Ritual werden.

 ‚Tagebuch‘ dazu führen. Notiere dir jeden Tag an dem du dein Vorhaben erledigt hast. So hast du einen besseren Überblick und mehr Motivation dran zu bleiben.

 Belohne dich!
Überlege dir mit was du dich in regelmäßigen Abständen belohnst.
Das können Kleinigkeiten sein oder auch mal größere Dinge, wie ein neues Laufshirt, einen Saunatag, Essen gehen, etc.

 Erzähle anderen von deinen Plänen.
Denn je öfter du darüber sprichst umso mehr verinnerlichst du deine Ziele und richtest deinen Fokus stärker drauf. Außerdem, wenn andere davon wissen, ist der Antrieb es schaffen zu wollen, größer.

 UND GANZ WICHTIG!
Nicht aufgeben, nur weil du mal kurze Zeit nachlässig warst oder dein Ziel aus den Augen verloren hattest.
Ärgere dich nicht und mache am nächsten Tag mit deinem Vorhaben einfach weiter. Ein ‚Rückfall‘ ist nicht schlimm und kann immer mal passieren.
Wichtig ist dran zu bleiben und sich die Pause zu verzeihen.

In diesem Sinne ein reiches und erfülltes Jahr 2020

Ulla

Wo is die „staade“ Zeit nur hingekommen?

Nayah, der Hund einer Freundin zelebriert die stade Zeit.

Die „staade“ Zeit kommt aus Altbayern und es geht um eine Mischung aus Ruhe, Bedächtigkeit, Gemächlichkeit, die Fähigkeit des Zuwartens und der Entschleunigung, wie man heute dazu sagt. In der staadn Zeit hat man Zeit, da pressiert s nicht. Da sitz man beisammen und kehrt den Sinn nach innen. Die Gedanken an Endlichkeit und Ewigkeit dagegen rücken nah. „Staad“ – allein der Wort-Klang wirkt schon beruhigend.

Habt ihr nicht auch jedes Jahr die Idee, dass ihr es dieses mal ruhiger angehen werdet? Dass ihr euch mal abends mit Kerzenlicht aufs Sofa setzt und ein Buch lest, das schon lange drauf wartet? Aber so einfach ist es nicht, denn Weihnachtseinkäufe stehen auf dem Plan, in der Arbeit soll bis zum Jahresende noch alles erledigt werden, das riesige Angebot an Christkindlmärkten will genutzt sein und endlos viele Weihnachtsfeiern stehen an.

In meiner Kindheitserinnerung sehe ich unsere Familie beim abendlichen Singen von Weihnachtsliedern in der Adventszeit. Meine Mutter hat den Gesang mit der Zieharmonika begleitet und meine Schwestern haben auf den Flöten ‚gequietscht‘. Vielleicht ist nach so vielen Jahren die Erinnerung etwas geschönt, aber wir haben uns öfter zusammengesetzt, die Kerzen des Adventskranzes angezündet und uns eine besinnliche Auszeit genossen. Das war richtig schön. Wer gönnt sich solche „staade“ Momente noch?

Nächste Woche kommen dann die Rauhnächte (vom 24.12. bis 06.01.) – meine ganz persönliche „staade“ Zeit. Diese magischen Tage zelebriere ich jedes Jahr. In Stille meditieren, lesen, räuchern, mit lieben Menschen zusammen sein und Hineinspüren in die Zeit des wieder größer werdenden Lichts (am 21.12. ist Sonnwend und ab da werden die Tage wieder länger).

In diesem Sinne, finde du deine staade Zeit für dich!

Deine Ulla

Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten.

Wie schnell ruft man in der höchsten Not den Satz „Lieber Gott hilf mir!“ ?

Dabei behauptet so mancher von sich, dass er weder gläubig, noch ein Kirchgänger oder sogar aus der Kirche ausgetreten ist. Aber doch rufen wir in der Krise die Göttlichkeit an.

Die Frage stellt sich immer wieder, ob es einen Gott gibt. Beantworten kann das jeder nur für sich selbst. Die Wissenschaft streitet sich darüber noch immer.

Wenn ich aber mal innehalte und bewusst eine Blüte ansehe oder ein schlafendes Kind, einen Schmetterling im Flug betrachte oder die riesigen Berge vor mir sehe, dann kommt ein Gefühl der Erfurcht, der tiefen Empfindung über die Schönheit und Einzigartigkeit aller Dinge in mir hoch.

Ob die wunderschöne, filigrane, bunte Blüte oder der tiefe Frieden des schlafenden Kindes, die Faszination über die Flugkünste des Schmetterlings oder die beeindruckende Berglandschaft, alles lässt mich persönlich immer wieder, trotz der fehlenden Beweise, an eine göttliche Kraft glauben, die alles gestaltet und kreiert hat. Unabhängig ob es Gott, Buddha, Muhammed oder eine anderer Gottheit war.

Ein Stück Göttlichkeit in jedem Menschen zu sehen, der uns begegnet, lässt mehr Frieden und Toleranz in uns entstehen. Das kostet nichts und ist in unserer Zeit mit den vielen Unruhen und Kriegen ein Beitrag den wir leisten könnten.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag!

Eure Ulla

Für die trüben Tage in uns.

Kennst du diese Tage, an denen du dich nicht magst? An denen du dich als Versager/in fühlst, manchmal gar hässlich oder alt, unsportlich, faul oder dick…….oder alles zusammen. Die Liste ließe sich noch um vieles erweitern.

Wir sind traurig, vielleicht wütend und lehnen uns in unserer ganzen Person ab. Womöglich gabs dafür sogar einen Auslöser, der uns ins „Emotions-Tief“ fallen ließ.

Bleibst du da drin in dem „Loch“ und jammerst? Oder holst du dich da wieder raus?

Ab und an kann uns eine Kleinigkeit, die von aussen kommt wieder aufhelfen, aber an schlimmen Tagen nützt kein nettes Wort von anderen, kein Belohnungskuchen, kein Fernsehschauen und auch kein Alkohol.

Beim nächsten Mal, wenn es dir so geht, dann setze dich an einen ruhigen Ort und nimm dir ein paar Minuten Zeit. Atme ruhige durch die Nase ein und aus. Spüre in deinen Körper, wo du den Ärger, den Schmerz, das Übel fühlst und nimm es einfach nur wahr und lass es da sein.

Wenn du das Gefühl „angeschaut“ hast, dann stelle dir vor, dass in der Mitte deines Scheitels am Kopf ein Glitterregen sanft in deinen Körper fließt. Mit jedem Atemzug gleitet der reinigende Glitterregen weiter hinunter in deinen Körper, löst alles Negative auf und nimmt es mit. Stelle dir das so lange vor, bis dein ganzer Körper einmal ganz mit Glitter „durchspült“ wurde.

Danach nimm bewusst die „Reinheit“ deines inneren Körpers wahr und beende diese Übung mit einem tiefen Atemzug.

Falls es dir anfangs noch nicht so gut gelingt, den Körper mit dem Glitterregen zu füllen, versuche es bei nächster Gelegenheit wieder und du wirst sehen, dass es dir besser gelingt.

In diesem Sinne noch einen wundervollen Sonnentag

Eure Ulla

Zuviel ist einfach zuviel

Ist dir bewußt, dass wir in unsrer heutigen Zeit dauernd zwischen vielen Möglichkeiten entscheiden können, ja sogar müssen? Egal, ob es die Nudelsorte ist, die im Supermarkt in einer irren Fülle angeboten wird oder ob wir heute abend daheim kochen oder doch zum Essen gehen. Selbst die Kinder haben so viel Spielzeug, dass sie vor lauter Auswahl schnell in den Überdruss und die Langeweile kommen.

Schon die klitzekleinsten Dinge (was zieh ich an, was esse ich, fahre ich Auto oder S-Bahn) jeden Tag entscheiden zu müssen, die vor rund 100 Jahren gar keinen Gedanken wert waren, weil es selten eine echte Auswahl gab, hält uns dauernd beschäftigt.

Unser Leben war damals so viel „schlichter“, nicht bequemer, nein, aber wenn z. B. Wäsche zu waschen war, dann hat das den ganzen Tag gedauert. Heute sind die Hilfen in mein Leben vielfältig. Es gibt elektrische Haushaltsgeräte, die uns enorm Zeit sparen. Aber was machen wir mit der ersparten Zeit? Ruhen? Genießen? Seele baumeln lassen?

Nein, eher schnell noch dies und das erledigen, Emails checken, Facebook oder Instagram gucken, Fernseher anschalten, um dann am Tagesende festzustellen, dass man ausgepowert und müde ist, obwohl eigentlich alles so viel zeitsparender ist.

Der Überfluß an Möglichkeiten, Informationen, Wissen und Nachrichten überfordert uns immer mehr. Wie wichtig ist es zu wissen, dass in einem fernen Dorf ein Unfall passiert ist? Wie lange google ich nach einem Zipperlein, um dann mit tausend Symptomen und Behandlungsmethoden vollkommen wirr zu sein. Wer sagt mir welche Ernährung gesund ist? Bloger und Influencer, Suchmaschinen im Internet, Werbetreibende; alle die sich dazu befähigt fühlen und das sind nicht wenige.

Burnout und Depressionen sind heute an der Tagesordnung. Genau deswegen, weil wir ständig in Aktion sind, immer auf dem Sprung, immer up to date. Bei unseren Großeltern, die meist mehr Kinder hatten als wir, schwerer körperlich arbeiten mussten und weniger Freizeit hatten, gab es keinen Burnout. Warum?

Weniger Auswahl – weniger Entscheidungen. Weniger Informationen – weniger Irrungen. Weniger Zeit – weniger Sorgen um unwichtige Kleinigkeiten. Weniger elektronische Geräte, wie Handy und PC – mehr Zeit für sich, für andere, zum erholen, schlafen und lesen.

In diesem Sinne, macht heut abend das Handy aus, nehmt ein Buch zur Hand und lest es euch gegenseitig vor. Wäre doch mal ein Versuch 🙂

Eure Ulla

Wo bin ich?

Wachst du morgens auf und genießt, dass du am Leben bist? Dass du im warmen Bett liegst, die Sonne scheint und ein Tag voller Versprechen vor dir liegt?

Nein?

Du denkst eher daran, dass du gleich für alle Frühstück machen sollst? Dass es hoffentlich am Abend zum Grillen nicht regnet? Dass die Kindergärtnerin/Lehrer(in) mal mit dir heute reden wollte? Dass heute das Päckchen mit den bestellten Sommerklamotten endlich kommen sollte?

Die meiste Zeit sind wir mit unseren Gedanken bei dem was vor oder hinter uns liegt. Dabei kann ich alles was noch vor mir liegt kaum wirklich einschätzen, denn es kommt manchmal ganz anders als man befürchtet hat. Und meist wird es eher sogar besser.

Alles was hinter uns, also in der Vergangenheit liegt, ist vorbei und nicht mehr zu ändern. Aber ich kann in jedem einzelnen Augenblick neu entscheiden alles anders zu machen als bisher. Denn es gibt immer nur den Augenblick. Das JETZT und das JETZT und das JETZT. Jedes Wort das du gerade liest ist der Augenblick.

Und wenn man sich öfter am Tag den jetzigen Moment bewusst macht, dann stellt man fest, dass alles gut ist. Dass die Gedanken nur beim befürchteten Regen oder Streit von gestern sind, aber genau JETZT ist alles um dich herum gut und in Frieden. Du atmest und du lebst und alle Sorgen können sich jeden Augenblick verändern, auflösen oder schon vorbei sein.

Darum gib jedem Augenblick die Chance der schönste in deinem Leben zu sein.

In diesem Sinne viele wunderbare Augenblicke wünscht euch

Ulla

Wo bleibt die Neugierde?

Wer Kinder beobachtet, der wundert sich manchmal vielleicht, wie neugierig und staunend sie durch den Tag laufen. Wieviele Dinge es gibt, die sie das erste Mal entdecken, sehen und erleben. Der Alltag der kleinen Kinder ist aufregend, nur weil sie den ganzen Tag auf Entdeckungsreise sind.

Wo ist unsere Neugierde als Erwachsener geblieben? Unsere Lust zu entdecken? Ständig muss es etwas Neues sein oder was noch Verrückteres. Dabei reicht es, bei scheinbar vertrauten Dingen mal ganz bewußt hinzusehen und hinzuhören, so als ob es das erste Mal wäre. Die Gewohnheit, das Kennen aller Dinge um uns herum, lässt uns manchmal „stumpf“ werden.

Was erzählt mein vertrautes Gegenüber, was hat sie/er an? Wie ist der Gesichtsausdruck und die Körpersprache? Wie oft ist man nur mit einem Ohr und Auge dabei und nimmt den anderen gar nicht ganz wahr, weil man an sie/ihn schon so gewöhnt ist.

Egal, ob unseren Garten, unsere Wohnung, das Lieblingslokal, der Nachbarshund oder unser Arbeitsplatz, alles lässt sich jeden Tag mit einem offenen, neugierigen Blick neu entdecken. Machen wir es doch einfach den Kindern nach und bringen dadurch wieder etwas mehr kleine Glücksmomente und Gegenwart in unser Leben.

Frohes Entdecken wünscht euch eure Ulla

Brokkoli-Kartoffelmix in Mandelsoße mit geröstetem Paranusstopping

Zubereitungszeit ca. 25 Min.
für 1 Person

Gestern Abend sind wir in die Basenfastenwoche gestartet. Meine Teilnehmer sind hoch motiviert, aber hatten teilweise Bedenken, nicht satt zu werden oder dass es nicht gut schmecken könne. Doch meine Rezeptsammlung hat sie erstaunt und gleich begeistert.

Hier eines meiner Rezepte, das ihr gerne nachkochen könnt, auch ohne Fastenhintergrund. Ihr werdet sehen, wie lecker und einfach dieses basische Mahl ist.

Basisch, vegan und megalecker!

ZUTATEN: 1 Strunk Brokkoli (ca. 300 g) * 2 gekochte Kartoffeln * 200 – 300 ml Gemüsebrühe * ca. 2 Tl weißes Mandelmus * 4 Paranüsse * Kräutersalz * frische ger. Muskatnuss * Paprikapulver * 1 Knoblauchzehe * frische Kräuter nach Belieben (Schnittlauch, Petersilie, o.a.) * Sesamöl

ZUBEREITUNG: Brokkoli in kleinere Röschen zerteilen, waschen und in einen Siebeinsatz im gesalzenen Wasserdampf 10 Min. garen.

Die Gemüsebrühe herstellen. In eine Pfanne etwas Öl und den kleingeschnittenen Knoblauch dazugeben. Sobald der Knoblauch etwas angeröstet ist, langsam mit der heißen Gemüsebrühe aufgießen und 2 Tl. Mandelmus dazugeben. Rühren und unter kochen etwas andicken lassen.

Die kleingeschnittenen Kartoffeln dazugeben und rühren. Wenn es zu dick wird noch etwas Gemüsebrühe oder Wasser dazu.

Die Paranüsse klein hacken und in einer Pfanne mit wenig Öl anrösten. Mit Kräutersalz würzen.

Auf einem Teller den fertigen Brokkoli anrichten, Kräuter (am besten frisch) drüber streuen, sowie die Kartoffeln in Mandelsoße und das Paranusstopping drüber geben.

An Guadn wünscht euch eure Ulla